In der Ausgabe (4) 2024 von forum:logopädie haben wir bereits in einem ersten Teil einige Fragen beantwortet, die das korrekte Ausfüllen der Heilmittelverordnung sowie Absetzungsfragen betreffen. In unserem zweiten Teil beantworten wir nun weitere Fragen aus diesem Bereich.
Das Forschungsprojekt DeinHaus 4.0 – Telepräsenzroboter für die Pflege und Unterstützung von Schlaganfallpatientinnen und -patienten (TePUS) der OTH Regensburg – untersucht den Einsatz von technischen Assistenzsystemen, sogenannten Telepräsenzrobotern, in der häuslichen Umgebung von Betroffenen.
83,8 Prozent beträgt die Stellenüberhangsquote (SUQ) an Spezialist*innen in der Sprachtherapie (Jahresdurchschnitt für 2023). Das geht aus der Analyse des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (KOFA) hervor. Leider haben es die sprachtherapeutischen Berufe damit in die Top Fünf der besonders von der Fachkräftelücke betroffenen Gesundheits- und Sozialberufe geschafft.
Wie wird man Logopäd*in mit einer Behinderung und wie gestaltet sich der Arbeitsalltag? Mit dieser Frage hat sich die BSV beschäftigt. Um eine Antwort zu finden, haben wir uns mit zwei Expertinnen zusammengesetzt: Annika Schmitz und Julia Scheer.
Zusammenfassung. Die Repräsentation der zu versorgenden Bevölkerung in den Berufsgruppen im Gesundheitswesen ist ein wichtiges Element zur Verringerung gesundheitlicher Ungleichheit. Erkenntnisse zur Zusammensetzung der in Deutschland klinisch-therapeutisch arbeitenden Berufsgruppe Logopädie/Sprachtherapie liegen bisher nicht vor.
Franziska Zimmermann & Hilke Hansen Einleitung Manfred Grohnfeldt, der im Dezember des vergangenen Jahres verstorbene Wegbereiter und Chronist der Sprachheilpädagogik und Sprachtherapie, hat mit seinem Artikel „Zur Identität der Logopädie und akademischen Sprachtherapie in Deutschland“ ( Grohnfeldt 2018) einen Impuls zur Auseinandersetzung mit der Identität des Faches gesetzt.
Alexandra Blöck & Nina Reckziegel Zusammenfassung. In Bezug auf die Logopädie/Sprachtherapie existieren für LKGF-Patient*innen in Deutschland weder Daten zur Versorgungsstruktur noch zur Versorgungsqualität.
Zusammenfassung . Dieser Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, inwieweit mutistisches Verhalten als Ausdruck einer autonomen Regulationsstörung zu betrachten ist. Es wird die Hypothese aufgestellt, dass in der Therapie des selektiven Mutismus unter Berücksichtigung dieser möglichen Ursache größere, nachhaltigere Erfolge erzielt werden können, wenn Elemente zur vegetativen Regulation integriert werden.
Zusammenfassung. Nach einer Studie von Meilinger (2015) kann bei etwa jedem fünften Kind im Vorschulalter eine orofaziale myofunktionelle Störung (OMS) festgestellt werden. Das Ziel der hier präsentierten explorativen Querschnittstudie war es, mittels eines literaturbasierten Online-Fragebogens herauszufinden, ob Kinder mit einer OMS häufiger von einem Reizdarmsyndrom (RDS) und/oder einer Deformität der Wirbelsäule und des Rückens betroffen sind und inwieweit hier einen Zusammenhang besteht.
Leitfaden zur Elektrotherapie in der Logopädie. Elektrostimulation: Basiswissen und Praxis für die Logopädie Robert Darkow, Jan Faust & Carsten Kroker 192 S., 36 € (Buch) Idstein: Schulz-Kirchner Verlag, 2024 www.
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Fiona Deffte , Christina Spick , Martina Hielscher-Fastabend & Kerstin Richter . BIKOMPLEX 2. Bielefelder Material mit komplexen Aufgaben zur Behandlung kommunikativ-pragmatischer Störungen bei Restaphasie oder Kognitiver Kommunikationsstörung .
Am 14. September 2024 trafen sich ca. 80 Interessierte in Osnabrück zum Symposium „Beziehungsweisen“, das als Thema den Beziehungsaspekt in der logopädisch-sprachtherapeutischen Arbeit in den Mittelpunkt stellte. Veranstaltet wurde die Tagung von der Hochschule Osnabrück und dem Netzwerk Beziehung in der Logopädie und Sprachtherapie.
Zusammenfassung. Dieser Artikel gibt eine Übersicht über typische Störungen der Entblockungstoleranz im Trachealkanülenmanagement, die das Voranschreiten der Behandlung limitieren können. Vorgestellt werden ein klinischer Behandlungspfad zur Behebung solcher Störungen sowie die Ergebnisse einer Evaluation zu Häufigkeit, Ursachen und Behebbarkeit.